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Simlock-Anleitung: So entsperren Sie einen Surfstick

27.01.2012

Viele Surfsticks, die Sie zu einem subventionierten Preis zu Ihrem Datenvertrag bekommen, sind mit einer Sim-Lock versehen. Das bedeutet, Sie können den Surfstick nur mit einer Sim-Karte des Anbieters nutzen, bei dem Sie den Stick gekauft haben.

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Wollen Sie jedoch eine Sim-Karte eines anderen Anbieters einsetzen, funktioniert der Surfstick nicht. Es sei denn, Sie entsperren den Stick. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten.

 

Warten oder zahlen

Es gibt verschiedene Gründe dafür, dass ein mobiler Surfstick für andere Sim-Karten gesperrt ist. Zum einen werden diese Sticks meist zu einem vergünstigten Preis, für einen Euro oder sogar gratis zum Tarif dazu angeboten. Für diesen günstigen Preis möchte der Tarif-Anbieter die Kunden möglichst lange an das eigene Angebot binden und dadurch die Kosten für den Stick wieder hereinholen. Der Wechsel zu anderen Anbieten soll durch die Sim-Lock erschwert werden.

Wollen Sie den Webstick mit einer anderen Sim-Karte nutzen, stehen Ihnen in der Regel zwei legale Wege offen. Entweder, Sie warten eine bestimmte Zeit ab, meist sind es 24 Monate, dann können Sie bei Ihrem Anbieter einen Entsperrcode anfordern. Oder Sie zahlen eine Gebühr, die zwischen 50 und 100 Euro liegt, und bekommen den Entsperrcode dann vorher. Für diesen Betrag könnten Sie dann aber auch einen neuen Surfstick für die neue Sim-Karte kaufen.

 

Sim-Lock umgehen

Wenn Sie weder warten noch zahlen wollen, Ihren Stick aber trotz der Sperre mit einer anderen Sim-Karte nutzen wollen, bewegen Sie sich in einer rechtlichen Grauzone. Als Eigentümer des Surfsticks dürfen Sie eigentlich mit dem Stick machen, was Sie wollen (laut BGB § 903). Andererseits stehen dem die Interessen des Verkäufers gegenüber, der den Stick ja zu besonders günstigen Konditionen verkauft hat unter der Bedingung, dass Sie auch seinen Datentarif nutzen.

Trotzdem werden verschiedene Software-Lösungen angeboten, mit denen man die Sperre eines Sticks entfernen kann. Zum einen ist das die Software MWconn, die eigentlich dazu dient, den Datenverkehr bei mobilen Internetverbindungen zu überwachen. Wenn man MWconn jedoch auch zur Einwahl ins Internet verwendet, umgeht man die Sim-Lock der Stick-eigenen Software. Somit wurde die Sperre des Stick nicht geknackt, sondern lediglich umschifft, da in der Einstellung der Software nichts geändert wurde.

Es kursieren auch weitere Programme im Internet, mit denen die Sim-Lock geknackt werden kann. Diese sind jedoch mehr oder weniger illegal. Wenn Sie Probleme mit der Sperre Ihres Surfsticks vermeiden wollen, achten Sie beim kauf am besten darauf, das der Webstick ohne Sperre ausgeliefert wird. Solche Sticks gibt es zu günstigen Preisen im freien Handel und auch in Verbindung mit Datentarifen werden oft Surfsticks ohne Sim-Lock angeboten.

Autor: MB

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